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Chronik |
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Vor Gründung des SV Hutthurm existierte in den Jahren 1925 und 1926 der FC Leoprechting der sich dann Ende 1926 wieder auflöste. Am 15.09.1927 wurde schließlich der SV Hutthurm gegründet. Da aufgrund des Mangels an zahlenden Mitgliedern anfangs nicht die entsprechenden Finanzen vorhanden waren, um Verbands und Schiedsrichtergebühren zu bezahlen, erfolgte bis 1930 keine Teilnahme am Spielbetrieb. Der reguläre Spielbetrieb wurde in der B-Klasse, welche damals die niedrigste Klasse war, gestartet.
Wegen der Naziherrschaft kam dann von 1937 bis 1946 der Fußball zum Erliegen
Die bisherigen 1.Vorsitzenden ab 1946:
Die ausführliche Chronik: Vor der Gründung des SV Hutthurm existierte mit dem FC Leoprechting bereits eine Vorgängermannschaft in den Jahren 1925 und 1926. Ende 1926 löste sich dieser Verein auf. Im Nebenzimmer des Gasthaues Alois Pauli (Putz) in Hutthurm wurde am 15. Sept. 1927 schließlich der SV Hutthurm gegründet. Auf dem Sportplatz am Freihofer Bach, der noch vom FC Leoprechting gestaltet wurde, fanden in den ersten Jahren die Spiele statt. Dieser Platz wurde außerdem vom FC Büchlberg benützt. Zu den Auswärtsspielen fuhren die Hutthurmer Kicker mit Fahrrädern und –soweit vorhanden- mit Motorrädern. Der Zaglauer Hans aus Leoprechting spannte nicht selten Pferd und Leiterwagen an und die Brauerei Hutthurm stellte schon mal einen LKW für die Fahrten zur Verfügung. Es kam auch vor, dass Spieler von Auswärtsspielen in Hauzenberg oder Passau den Heimweg zu Fuß antraten! Da aufgrund des Mangels an zahlenden Mitgliedern anfangs nicht die entsprechenden Finanzen vorhanden waren, um Verbands- und Schiedsrichtergebühren zu bezahlen, erfolgte bis 1930 keine Teilnahme an Verbandsspielen. Neben den Fußballern wurde 1929 ein zweiter Sportverein in Hutthurm gegründet. Die Herren Jungwirt, Riedmeier und Pernpointner riefen einen Turnverein ins Leben, der schon damals mit einer Damenriege aufwarten konnte. Kurze Zeit nach der Gründung dieses Turnvereins fand jedoch eine Fusion mit dem FC Hutthurm statt. Als Name für den neuen Verein wurde „TSV“ gewählt. Dr. Worlitschek sen. Übernahm die Vorstandschaft. Er war es auch, der mit Unterstützung der Herren Winkler sen. Und Rosenstingl ein Grundstück pachtete, auf dem in fast völliger Eigenleistung binnen eines Jahres ein Sportplatz eingerichtet wurde. Zur Platzeinweihung 1931 fand ein großes Turnfest mit Pokalspielen statt. Den regulären Spielbetrieb starteten die Fußballer in der B-Klasse, welche damals noch die niedrigste Klasse war. Bereits in der Saison 1932/33 konnte der TSV Hutthurm den Meistertitel erringen. In der Zeit bis 1935 stellten sich außerdem einige Pokalsiege für die Hutthurmer ein. Den Abstieg in die B-Klasse brachte das Jahr 1935. Bis 1937 konnte noch regulärer Spielbetrieb durchgeführt werden. Wie fast überall mussten auch in Hutthurm während der Naziherrschaft die alten Traditionsvereine das Feld räumen. Der Fußball kam zum Erliegen bis 1946. Im Jahr 1946 begann das runde Leder wieder zu rollen. Ein Hr. Andre wurde zum 1.Vorstand gewählt und der Verein wieder in FC Hutthurm umgetauft. Da auf dem alten Sportplatz während des Krieges Baracken aufgestellt wurden, in denen Flüchtlinge wohnten, mussten die Fußballer vorerst nach Büchlberg ausweichen. Bis 1947 jedoch hatte sich Hutthurm wieder völliger Eigenleistung einen neuen Sportplatz in Brennschinken geschaffen. Das Grundstück hierfür stellte Therese Weidinger, die Seppenbäuerin zur Verfügung. Bei diesem Sportplatzbau erwarben sich Max Resch und Pauli Hans besondere Verdienste. Im sportlichen Geschehen folgten mehrere Auf- und Abstiege zwischen B- und A-Klasse. 1957 konnte dann gerade noch die A-Klasse erhalten werden. Von 1959 bis 1963 wurde dann auf dem Gelände der Brauerei Hutthurm unter besonderem Einsatz des damaligen Vorstandes Sepp Resch ein neuer Sportplatz errichtet. Die Einweihung am 27. und 28. Juli 1963 wurde mit einem großen Pokalturnier gefeiert. Bis
zum Jahre 1966 war der SV Hutthurm ein fester Bestandteil der A-Klasse Süd.
Die Saison 65/66 sollte die bis dahin erfolgreichste in der Hutthurmer Fußballgeschichte
werden. Beim letzten Spiel in Winzer gegen Pfarrkirchen erzielte der
damals erst 18-jährige Reinhard Lippert (später Bayern München,
anschließend Bayern Hof) alle drei Tore für den 3:1 Sieg und schoss
somit den SV Hutthurm in die höchste niederbayerische Spielklasse. 1972 musste
man wieder in den sauren Apfel beißen und in die A-Klasse
absteigen. Die Saison 1973/74 brachte aber schon wieder den Sprung in die
Bezirksliga B. Dieses Jahr war für den Verein auch in gesellschaftlicher
Hinsicht bedeutungsvoll. Er rief das Hutthurmer Volksfest ins Leben, das
bis zum heutigen Datum abgehalten wird. Ausgerechnet im 50. Jubiläumsjahr 1977 führte der Weg zurück in die A-Klasse Bayerwald. Das letzte Spiel wurde am 22. Mai 1977 in Ruhstorf mit 2:1 verloren. Nachdem die Brauerei den Platz für die Erweiterung benötigte, wurde dann auf dem heutigen Sportgelände ein Sandplatz gebaut. Das bestehende Sportheim wurde unter Mithilfe von vielen Gönnern und Helfern in Eigenleistung gebaut und ist auch im Besitz des Sportvereins. 1981 gewann der SV Hutthurm das 16. Passauer Hallenfußballturnier. Im Endspiel wurde der große Favorit FC Passau mit 3:0 geschlagen. Nach Abschluss der Saison 1981/82 stand der SV Hutthurm als Meister der A-Klasse Bayerwald fest. Der Aufstieg in die Bezirksliga Niederbayern Ost folgte. Diese Spielklasse konnte aber nur ein Jahr gehalten werden und man musste den Weg zurück in die A-Klasse antreten. Erst die Saison 1989/90 brachte wieder den Aufstieg in die Bezirksliga. Schon ein Jahr später schloss man die Tabelle als Vizemeister dieser Klasse ab und schaffte hiermit den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Den größten Anteil für diesen Durchmarsch hatte der damalige Trainer Ernst Hollasch. Auch die zweite Mannschaft hatte Grund zum Feiern. Nach der Meisterschaft in der Reserverunde der Bezirksliga Ost errang die Mannschaft 1991 die niederbayerische Reserve – Meisterschaft der Bezirksligen. Der größte Erfolg in der Hutthurmer Jugendabteilung war der Aufstieg der A-Jugend 1992 in die Bayernliga. Am 17. Okt. 1992 kamen bei strömenden Regen über 700 Zuschauer nach Hutthurm, als der FC Bayern München unter der Regie von Bomber Gerd Müller zum Punktespiel in Hutthurm auflief. Nach dem Spiel kehrte die Bayernelf in einer Gaststätte in Hutthurm ein und die Hutthurmer Jugend konnte mit ihrem Idol Gerd Müller über Fußball diskutieren. Der SV Hutthurm hat über die Jahre hinweg viele namhafte Spieler hervorgebracht. So unter anderem: Behringer Konrad, Edlfurtner Karl, Lippert Reinhard, Stemp Erich, Böhm Günther, Stadler Helmut. Ehrenmitglieder im Verein sind: Willi Molter, Karl Edlfurtner, Hans Raschmann, Georg Fuchs jun. wurde am 27. Juli 2005 zum Ehrenmitglied ernannt. Konrad Behringer wurde am 09.06.2010 zum Ehrenmitglied ernannt. Ehrenvorstand sind Resch Josef und Schmöller Alois der am 25. April 2003 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Schmöller Alois der 10 Jahre als 1.Vorstand und davor 2 Jahre als 2.Vorstand beim SV Hutthurm tätig war, ist am 25.April 2003 als Vorstand zurückgetreten. Seitdem ist Josef Gastinger als 1.Vorstand im Amt. 29.Mai 2003: Der SV Hutthurm steigt nach 8 Jahren Landesliga in die Bezirksoberliga ab. Am gleichen Tag wurde die A-Jugend Meister in der Bezirksoberliga Niederbayern. 30.Mai 2009: Der SV Hutthurm II gewinnt im letzten Saisonspiel auswärts in Karlsbach mit 5:0 und sichert sich die Meisterschaft der Kreisklasse Unterer Wald. Die junge Mannschaft Durchschnittsalter von 22 Jahren trainierte Stephan Biereder der mit den Kreisligaaufstieg einen einmaligen Erfolg feiern konnte.
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| erstellt: 19. Jan. 2001 © 2001-2009 SV Hutthurm e.V. |