Chronik

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Vor Gründung des SV Hutthurm existierte in den Jahren 1925 und 1926 der FC Leoprechting der sich dann Ende 1926 wieder auflöste.

Am 15.09.1927 wurde schließlich der SV Hutthurm gegründet. Da aufgrund des Mangels an zahlenden Mitgliedern anfangs nicht die entsprechenden Finanzen vorhanden waren, um Verbands und Schiedsrichtergebühren zu bezahlen, erfolgte bis 1930 keine Teilnahme am Spielbetrieb.

Der reguläre Spielbetrieb wurde in der B-Klasse, welche damals die niedrigste Klasse war, gestartet.

  • 1927-1930 wurden nur Freundschaftsspiele ausgetragen

  • 1931 Platzeinweihung an der Kaltenecker Straße in Hutthurm

  • 1932/33 konnte die erste Meisterschaft errungen werden. 

  • 1935 Abstieg in die B-Klasse

Wegen der Naziherrschaft kam dann von 1937 bis 1946 der Fußball zum Erliegen

  • 1947 wurde in Eigenleistung ein neuer Sportplatz in Brennschinken gebaut.

  • 1955/56 Meister in der B-Klasse.

  • 1959 - 1963 wurde auf dem Gelände der Brauerei Hutthurm ein neuer Sportplatz gebaut.

  • die Einweihung fand am 27. und 28. Juli 1963 statt.

  • 1965/66 sollte die bis dahin erfolgreichste in der Hutthurmer Fußballgeschichte werden. Den es wurde nach einem 3:1 Sieg der Aufstieg in die höchste niederbayerische Spielklasse erreicht.

  • 1971/72 musste man aber wieder in die A-Klasse ab steigen.

  • 1973/74 wurde durch die Meisterschaft in der A-Klasse wiederum der Sprung in die Bezirksliga geschafft.

  • 1974 wurde auch das Hutthurmer Volksfest gegründet.

  • 1975 Baubeginn des Sportplatzes an der Fischhauserstraße

  • 1976/77 führte der Weg wieder zurück in die A-Klasse Bayerwald.

  • 1981/82 konnte die Meisterschaft und somit der Aufstieg errungen werden aber der Erhalt in der Bezirksliga dauerte nur ein Jahr.

  • 1989/90 brachte wieder den Aufstieg in die Bezirksliga die am Saisonende mit dem 2. Platz abgeschlossen wurde. Dies bedeutete den Aufstieg in die Bezirksoberliga.

  • 1991 konnte die zweite Mannschaft durch den Gewinn der niederbayerischen Reserve-Meisterschaft einen großartigen Erfolg erringen.

  • 1992 war auch die Hutthurmer Jugendabteilung sehr erfolgreich. Die A-Jugend schaffte den Aufstieg in die Bayernliga und am 17.10.1992 war der FC Bayern München in Hutthurm zu Gast.

  • 1994/95 war eines der erfolgreichsten Jahre in der Vereinsgeschichte. Im Feb. 1995 wurde unsere 1. Mannschaft in Fürth Bayerischer Hallenfussballmeister. Im Sommer stand man auf den 2. Tabellenplatz in der Bezirksoberliga. Durch den Verzicht des damaligen Meisters SV Schalding, auf den Aufstieg, war somit der SV Hutthurm in der Landesliga Mitte.

  • 1997 gewann der SV Hutthurm erstmalig den niederbayerischen DFB-Pokal. Auf Bayerischer Ebene wurden noch 2 Vereine ausgeschaltet. Dies bedeutete das die SpVgg Greuther Fürth (bereits Aufsteiger in die 2. Liga) in Hutthurm zu einem Pflichtspiel antreten musste. Dieses Spiel, vor der Rekord-Kulisse von 2500 Zuschauer, wurde mit 3:0 verloren und somit der Traum zerplatzt in die 1. Hauptrunde im DFB Pokal einzuziehen.

  • Im Oktober 2000 wurde auf dem bisherigen Nebenplatz ein neuer Kunstrasenplatz errichtet. Durch die vielen Mannschaften, war es notwendig geworden diese Investition von mehr als einer halben Million DM zu tätigen. Unter der Regie des Projektleiters Hans Raschmann wurde der Kunstrasenplatz in der Rekordzeit von 8 Wochen errichtet. Bauherr war der Sportverein. Die Gemeinde hat aber signalisiert, den Sportverein jährlich Finanziell zu unterstützen. Bei der Einweihung war u.a. der Präsident der Bayerischen Fußballverbandes Hr. Heinrich Schmidhuber anwesend.  

  • 19. Januar 2001: Eröffnung der Homepage SV Hutthurm durch Franz Huber.

  • Im Sommer 2003 musste nach 8 Jahren Landesliga der SV Hutthurm absteigen.

  • 29.Juli 2004: Spatenstich für die Erweiterung des Sportheims. Hans Raschmann hatte die Planung und Verantwortung für dieses Projekt übernommen. Nach knapp einem Jahr wurde das Sportheim vollkommen neu renoviert und erweitert. 

  • Ehrenmitglied Hermann Oberneder verstarb am 18. Januar 2009 im Alter von 75 Jahren. Über 61 Jahre war er Mitglied beim Sportverein und 30 Jahre betreute und trainierte er unzählige Jugendmannschaften.

  • 30. Mai 2009: Die II. Mannschaft wird Meister in der Kreisklasse Unterer Wald und steigt in die Kreisliga auf.

Die bisherigen 1.Vorsitzenden ab 1946:

  • Hr. Andre

  • Thoma Josef

  • Fuchs Josef

  • Gastinger Matthias

  • Resch Josef

  • Pauli Walter

  • Probst Alois

  • Gahbauer Josef

  • Pernpointner Heinz

  • Thoma Robert

  • Schmöller Alois

  • Gastinger Josef

 

Die ausführliche Chronik:

Vor der Gründung des SV Hutthurm existierte mit dem FC Leoprechting bereits eine Vorgängermannschaft in den Jahren 1925 und 1926. Ende 1926 löste sich dieser Verein auf. Im Nebenzimmer des Gasthaues Alois Pauli (Putz) in Hutthurm wurde am 15. Sept. 1927 schließlich der SV Hutthurm gegründet. Auf dem Sportplatz am Freihofer Bach, der noch vom FC Leoprechting gestaltet wurde, fanden in den ersten Jahren die Spiele statt. Dieser Platz wurde außerdem vom FC Büchlberg benützt. Zu den Auswärtsspielen fuhren die Hutthurmer Kicker mit Fahrrädern und –soweit vorhanden- mit Motorrädern. Der Zaglauer Hans aus Leoprechting spannte nicht selten Pferd und Leiterwagen an und die Brauerei Hutthurm stellte schon mal einen LKW für die Fahrten zur Verfügung. Es kam auch vor, dass Spieler von Auswärtsspielen in Hauzenberg oder Passau den Heimweg zu Fuß antraten!

Da aufgrund des Mangels an zahlenden Mitgliedern anfangs nicht die entsprechenden Finanzen vorhanden waren, um Verbands- und Schiedsrichtergebühren zu bezahlen, erfolgte bis 1930 keine Teilnahme an Verbandsspielen. Neben den Fußballern wurde 1929 ein zweiter Sportverein in Hutthurm gegründet. Die Herren Jungwirt, Riedmeier und Pernpointner riefen einen Turnverein ins Leben, der schon damals mit einer Damenriege aufwarten konnte.

Kurze Zeit nach der Gründung dieses Turnvereins fand jedoch eine Fusion mit dem FC Hutthurm statt. Als Name für den neuen Verein wurde „TSV“ gewählt. Dr. Worlitschek sen. Übernahm die Vorstandschaft. Er war es auch, der mit Unterstützung der Herren Winkler sen. Und Rosenstingl ein Grundstück pachtete, auf dem in fast völliger Eigenleistung binnen eines Jahres ein Sportplatz eingerichtet wurde.

Zur Platzeinweihung 1931 fand ein großes Turnfest mit Pokalspielen statt.

Den regulären Spielbetrieb starteten die Fußballer in der B-Klasse, welche damals noch die niedrigste Klasse war. Bereits in der Saison 1932/33 konnte der TSV Hutthurm den Meistertitel erringen. In der Zeit bis 1935 stellten sich außerdem einige Pokalsiege für die Hutthurmer ein. Den Abstieg in die B-Klasse brachte das Jahr 1935. Bis 1937 konnte noch regulärer Spielbetrieb durchgeführt werden.

Wie fast überall mussten auch in Hutthurm während der Naziherrschaft die alten Traditionsvereine das Feld räumen. Der Fußball kam zum Erliegen bis 1946.

Im Jahr 1946 begann das runde Leder wieder zu rollen. Ein Hr. Andre wurde zum 1.Vorstand gewählt und der Verein wieder in FC Hutthurm umgetauft. Da auf dem alten Sportplatz während des Krieges Baracken aufgestellt wurden, in denen Flüchtlinge wohnten, mussten die Fußballer vorerst nach Büchlberg ausweichen. Bis 1947 jedoch hatte sich Hutthurm wieder völliger Eigenleistung einen neuen Sportplatz in Brennschinken geschaffen. Das Grundstück hierfür stellte Therese Weidinger, die Seppenbäuerin zur Verfügung. Bei diesem Sportplatzbau erwarben sich Max Resch und Pauli Hans besondere Verdienste.

Im sportlichen Geschehen folgten mehrere Auf- und Abstiege zwischen B- und A-Klasse. 1957 konnte dann gerade noch die A-Klasse erhalten werden.

Von 1959 bis 1963 wurde dann auf dem Gelände der Brauerei Hutthurm unter besonderem Einsatz des damaligen Vorstandes Sepp Resch ein neuer Sportplatz errichtet. Die Einweihung am 27. und 28. Juli 1963 wurde mit einem großen Pokalturnier gefeiert.

Bis zum Jahre 1966 war der SV Hutthurm ein fester Bestandteil der A-Klasse Süd. Die Saison 65/66 sollte die bis dahin erfolgreichste in der Hutthurmer Fußballgeschichte werden. Beim letzten Spiel in Winzer gegen Pfarrkirchen erzielte der damals erst 18-jährige Reinhard Lippert (später Bayern München, anschließend Bayern Hof) alle drei Tore für den 3:1 Sieg und schoss somit den SV Hutthurm in die höchste niederbayerische Spielklasse. 1972 musste man wieder in den sauren Apfel beißen und in die A-Klasse absteigen. Die Saison 1973/74 brachte aber schon wieder den Sprung in die Bezirksliga B. Dieses Jahr war für den Verein auch in gesellschaftlicher Hinsicht bedeutungsvoll. Er rief das Hutthurmer Volksfest ins Leben, das bis zum heutigen Datum abgehalten wird.

Ausgerechnet im 50. Jubiläumsjahr 1977 führte der Weg zurück in die A-Klasse Bayerwald. Das letzte Spiel wurde am 22. Mai 1977 in Ruhstorf mit 2:1 verloren.

Nachdem die Brauerei den Platz für die Erweiterung benötigte, wurde dann auf dem heutigen Sportgelände ein Sandplatz gebaut. Das bestehende Sportheim wurde unter Mithilfe von vielen Gönnern und Helfern in Eigenleistung gebaut und ist auch im Besitz des Sportvereins.

1981 gewann der SV Hutthurm das 16. Passauer Hallenfußballturnier. Im Endspiel wurde der große Favorit FC Passau mit 3:0 geschlagen. Nach Abschluss der Saison 1981/82 stand der SV Hutthurm als Meister der A-Klasse Bayerwald fest. Der Aufstieg in die Bezirksliga Niederbayern Ost folgte. Diese Spielklasse konnte aber nur ein Jahr gehalten werden und man musste den Weg zurück in die A-Klasse antreten. Erst die Saison 1989/90 brachte wieder den Aufstieg in die Bezirksliga. Schon ein Jahr später schloss man die Tabelle als Vizemeister dieser Klasse ab und schaffte hiermit den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Den größten Anteil für diesen Durchmarsch hatte der damalige Trainer Ernst Hollasch. 

Auch die zweite Mannschaft hatte Grund zum Feiern. Nach der Meisterschaft in der Reserverunde der Bezirksliga Ost errang die Mannschaft 1991 die niederbayerische Reserve – Meisterschaft der Bezirksligen. 

Der größte Erfolg in der Hutthurmer Jugendabteilung war der Aufstieg der A-Jugend 1992 in die Bayernliga. Am 17. Okt. 1992 kamen bei strömenden Regen über 700 Zuschauer nach Hutthurm, als der FC Bayern München unter der Regie von Bomber Gerd Müller zum Punktespiel in Hutthurm auflief. Nach dem Spiel kehrte die Bayernelf in einer Gaststätte in Hutthurm ein und die Hutthurmer Jugend konnte mit ihrem Idol Gerd Müller über Fußball diskutieren.

Der SV Hutthurm hat über die Jahre hinweg viele namhafte Spieler hervorgebracht. So unter anderem: Behringer Konrad, Edlfurtner Karl, Lippert Reinhard, Stemp Erich, Böhm Günther, Stadler Helmut. 

Ehrenmitglieder im Verein sind: Willi Molter, Karl Edlfurtner, Hans Raschmann, Georg Fuchs jun. wurde am 27. Juli 2005 zum Ehrenmitglied ernannt. Konrad Behringer wurde am 09.06.2010 zum Ehrenmitglied ernannt.

Ehrenvorstand sind Resch Josef und Schmöller Alois der am 25. April 2003 zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde.

Schmöller Alois der 10 Jahre als 1.Vorstand und davor 2 Jahre als 2.Vorstand beim SV Hutthurm tätig war, ist am 25.April 2003 als Vorstand zurückgetreten. Seitdem ist Josef Gastinger als 1.Vorstand im Amt.

29.Mai 2003: Der SV Hutthurm steigt nach 8 Jahren Landesliga in die Bezirksoberliga ab. Am gleichen Tag wurde die A-Jugend Meister in der Bezirksoberliga Niederbayern.

30.Mai 2009: Der SV Hutthurm II gewinnt im letzten Saisonspiel auswärts in Karlsbach mit 5:0 und sichert sich die Meisterschaft der Kreisklasse Unterer Wald. Die junge Mannschaft Durchschnittsalter von 22 Jahren trainierte Stephan Biereder der mit den Kreisligaaufstieg einen einmaligen Erfolg feiern konnte. 

 

 

 erstellt: 19. Jan. 2001                                                                                                                                                                                              © 2001-2009  SV Hutthurm e.V.